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POLITIK

Serbien nach Vučić: Was jetzt?

Nach 14 Jahren politischer Dominanz hat Aleksandar Vučić seine Macht verloren. Eine von Studierenden organisierte Protestbewegung gewann die Parlamentswahl in Serbien mit absoluter Mehrheit. Vorausgegangen waren zwei Jahre Demonstrationen gegen Korruption und Machtmissbrauch. Doch die Ereignisse am Wahlabend werfen Fragen auf: Britische Medien berichteten sogar über einen angeblich geplanten Staatsstreich. Was hinter dem politischen Umbruch steckt und welche Herausforderungen auf Serbien warten.

5. November 2026 · 9 Min. Lesezeit
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Aleksandar Vučić mit Ehrengarde Foto: Shutterstock/Dragan Mujan

Am 25. Oktober 2026 erlebte Serbien einen der bedeutendsten politischen Umbrüche seiner jüngeren Geschichte. Bei der vorgezogenen Parlamentswahl gewann eine von Studierenden getragene Bürgerbewegung mit rund 53 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit. Das politische Bündnis des langjährigen Machthabers Aleksandar Vučić erreichte dagegen nur etwa 39 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 69 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit dem Zerfall Jugoslawiens.

Damit endete die 14-jährige Dominanz der Serbischen Fortschrittspartei (SNS), die seit 2012 die Politik des Landes geprägt hatte. Vučić, zunächst Ministerpräsident und später Staatspräsident, galt über Jahre als mächtigster Politiker Serbiens. Obwohl das Land formal eine parlamentarische Demokratie ist, warfen ihm Kritiker vor, die staatlichen Institutionen zunehmend unter parteipolitische Kontrolle gebracht zu haben. Besonders die Unabhängigkeit der Justiz, die Medienfreiheit und der Umgang mit politischen Gegnern standen regelmäßig in der Kritik.

Dass ausgerechnet eine Studentenbewegung seine politische Vorherrschaft beenden würde, erschien noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar.

Eine Tragödie als Ausgangspunkt

Die Geschichte dieses politischen Umbruchs beginnt am 1. November 2024 in Novi Sad, der zweitgrößten Stadt Serbiens. An diesem Tag stürzte das Vordach des kurz zuvor renovierten Hauptbahnhofs ein. Insgesamt 16 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben.

Was zunächst wie ein tragisches Bauunglück wirkte, entwickelte sich rasch zu einer landesweiten politischen Krise. Die Renovierung des Bahnhofs war Teil eines großen Infrastrukturprojekts, an dem auch chinesische Unternehmen beteiligt waren. Die Frage, wie es trotz umfangreicher Investitionen und staatlicher Aufsicht zu einem derart schweren Unglück kommen konnte, rückte mögliche Korruption, mangelhafte Kontrollen und politische Verantwortung in den Mittelpunkt.

Studierende begannen, öffentliche Aufklärung und die Offenlegung relevanter Dokumente zu fordern. Sie verlangten, dass nicht nur unmittelbar Verantwortliche, sondern auch mögliche politische Verbindungen untersucht werden.

Aus einzelnen Protestaktionen entwickelte sich eine landesweite Bewegung. Universitäten wurden blockiert, öffentliche Veranstaltungen organisiert und immer größere Demonstrationen abgehalten. Zeitweise versammelten sich Hunderttausende Menschen auf den Straßen.

Bemerkenswert war dabei die Organisationsform. Anders als klassische Oppositionsparteien setzte die Studentenbewegung auf basisdemokratische Versammlungen, sogenannte Plena, in denen Entscheidungen gemeinsam getroffen wurden. Dadurch entstand eine Bewegung, die bewusst auf traditionelle Parteihierarchien verzichtete und Menschen unterschiedlichster politischer Überzeugungen mobilisieren konnte.

Im Laufe der Proteste schlossen sich Lehrkräfte, Professorinnen und Professoren, Landwirtinnen und Landwirte, Gewerbetreibende und zahlreiche weitere gesellschaftliche Gruppen den Forderungen an. Aus dem ursprünglichen Anliegen, die Verantwortung für das Unglück in Novi Sad aufzuklären, wurde eine umfassende Bewegung gegen Korruption und politischen Machtmissbrauch.

Wie aus Protesten eine politische Alternative wurde

Die traditionelle Opposition hatte es über Jahre nicht geschafft, die politische Dominanz der SNS ernsthaft zu gefährden. Sie war zersplittert, intern zerstritten und konnte viele Bürger nicht davon überzeugen, eine glaubwürdige Alternative zur Regierung darzustellen.

Der Studentenbewegung gelang dagegen etwas Neues. Sie stellte nicht einzelne Parteiprogramme oder politische Persönlichkeiten in den Vordergrund, sondern gemeinsame Forderungen nach Rechtsstaatlichkeit, unabhängigen Institutionen und politischer Verantwortung.

Als schließlich vorgezogene Parlamentswahlen für den 25. Oktober 2026 angesetzt wurden, entschied sich die Bewegung, mit einer eigenen Liste anzutreten.

Diese sogenannte Studentenliste bestand allerdings nicht ausschließlich aus Studierenden. Vielmehr bestimmten diese die Kandidatinnen und Kandidaten, darunter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte sowie andere Fachleute ohne klassische Parteikarrieren. Ziel war es, eine politische Alternative zu schaffen, die nicht von den bisherigen Machtstrukturen abhängig war.

Spitzenkandidat wurde der Arzt und Universitätsprofessor Ilija Srdanović. Mehrere kleinere Oppositionsparteien verzichteten auf eigene Kandidaturen oder unterstützten das neue Bündnis.

Die Strategie erwies sich als erfolgreich. Mehr als die Hälfte der Wähler entschied sich für die Studentenliste. Sie sicherte sich damit eine absolute Mehrheit im 250 Sitze umfassenden serbischen Parlament.

Eine Wahlnacht voller Widersprüche

So eindeutig das Ergebnis letztlich ausfiel, so ungewöhnlich verlief der Wahlabend.

Bereits während der Abstimmung waren in Belgrad größere Polizeieinheiten zu beobachten. Berichte über zusätzliche Kräfte der Gendarmerie, Straßensperren und Sicherheitsmaßnahmen sorgten für Unruhe. Angesichts der angespannten politischen Lage befürchteten viele Menschen, dass es nach Bekanntgabe der Ergebnisse zu Auseinandersetzungen kommen könnte.

Besonders bemerkenswert waren die ersten veröffentlichten Wahlergebnisse.

Gegen 21.22 Uhr meldete die staatliche Wahlkommission zunächst eine deutliche Führung des Regierungsbündnisses. Demnach erhielt die Liste „Aleksandar Vučić – Vereintes Serbien“ 54,69 Prozent der Stimmen, während die Studentenliste lediglich auf 36,04 Prozent kam.

Allerdings beruhten diese Zahlen auf den Ergebnissen von nur 203 der insgesamt 8.392 Wahllokale. Damit waren weniger als drei Prozent aller Wahllokale berücksichtigt. Der kleine und nicht repräsentative Ausschnitt vermittelte zunächst ein völlig anderes Bild als das tatsächliche Wahlergebnis.

Während regierungsnahe Medien diese Zahlen verbreiteten, ereignete sich nur wenige Minuten später eine überraschende Wende.

Gegen 21.30 Uhr trat Aleksandar Vučić vor die Presse und räumte seine Niederlage ein. Nach den Informationen seines Wahlkampfteams werde die Studentenliste zwischen 135 und 140 der insgesamt 250 Parlamentssitze gewinnen. Sein eigenes Bündnis werde nur noch rund 105 Mandate erhalten.

Damit entstand eine außergewöhnliche Situation: Während die zuerst öffentlich präsentierten Teilergebnisse noch einen deutlichen Sieg des Regierungslagers nahelegten, erklärte dessen politischer Anführer bereits, die Wahl verloren zu haben.

Kurz darauf bestätigten unabhängige Wahlbeobachter den deutlichen Vorsprung der Studentenliste. Die große Mehrheit der Wähler hatte sich gegen die bisherige Regierungspartei entschieden.

In Belgrad, Novi Sad, Niš und zahlreichen weiteren Städten gingen Tausende Menschen auf die Straßen, um den Wahlsieg zu feiern. Besonders emotional waren die Bilder aus Novi Sad, jener Stadt, in der die Protestbewegung nach dem Bahnhofsunglück ihren Ausgang genommen hatte.

Wollte Vučić die Macht mit Gewalt behalten?

Wenige Tage nach der Wahl sorgte ein Bericht der britischen Zeitung The Times für neue Aufregung. Unter Berufung auf politische und sicherheitsnahe Quellen berichtete die Zeitung, Vučić habe möglicherweise erwogen, das Wahlergebnis nicht anzuerkennen und einen Machtwechsel notfalls mit Gewalt zu verhindern.

Besonders schwerwiegende Vorwürfe erhob Spasoje Vulević, ehemaliger Kommandant einer serbischen Antiterroreinheit. Seinen Angaben zufolge seien am Wahltag etwa 4.000 Polizisten und zusätzlich rund 3.000 regierungsnahe Schläger in das Zentrum von Belgrad gebracht worden.

Vulević erklärte gegenüber der britischen Zeitung, er sei überzeugt, dass diese Kräfte für den Fall bereitgestanden hätten, dass Vučić ein ungünstiges Wahlergebnis nicht akzeptieren würde.

Der Politiker Sandro Gozi, Präsident der Europäischen Demokratischen Partei und Mitglied des Europäischen Parlaments, berichtete ebenfalls von besorgniserregenden Informationen aus diplomatischen Kreisen. Diese hätten auf die Möglichkeit einer gewaltsamen Eskalation hingedeutet.

Auch Radomir Saičić, einer der führenden Vertreter der Studentenliste, behauptete, es habe einen Plan gegeben, ein knappes Wahlergebnis unter Einsatz von Gewalt infrage zu stellen.

Nach dieser Darstellung sollte ein umstrittenes Ergebnis möglicherweise neue Proteste auslösen. Die daraus entstehenden Unruhen hätten anschließend als Begründung dienen können, die Wahl für ungültig zu erklären.

Zu den Berichten gehörten auch Schilderungen über Gruppen schwarz gekleideter Männer, die sich in Richtung des Pionirski-Parks im Zentrum Belgrads bewegten. Dort befand sich ein regierungsnahes Zeltlager, das während der Protestbewegung wiederholt im Mittelpunkt politischer Auseinandersetzungen gestanden hatte.

Allerdings handelt es sich bei diesen Darstellungen um schwerwiegende, bislang nicht unabhängig bestätigte Vorwürfe. Ein konkreter Befehl zur gewaltsamen Machtübernahme wurde nicht nachgewiesen. Ebenso wenig ist gesichert, ob und gegebenenfalls wer Vučić von einem solchen Vorgehen abgehalten haben könnte.

Spekuliert wurde unter anderem über mögliche Interventionen europäischer Regierungsvertreter.

Vučić selbst wies die Anschuldigungen ausdrücklich zurück. Er erklärte, dass er seine Niederlage nach Auswertung repräsentativer Hochrechnungen erkannt und umgehend anerkannt habe. Die Polizeipräsenz sei aus Sicherheitsgründen notwendig gewesen. Auch das serbische Innenministerium verwies auf Maßnahmen zur Wahrung der öffentlichen Ordnung.

Unabhängig davon könnte die Deutlichkeit des Wahlergebnisses eine entscheidende Rolle gespielt haben. Der Vorsprung der Studentenliste war so groß, dass eine Anfechtung politisch nur schwer zu rechtfertigen gewesen wäre.

Was bedeutet der Wahlsieg für Serbien?

Mit dem Wahlsieg endet zwar die politische Vorherrschaft der SNS, die strukturellen Probleme des Landes verschwinden dadurch jedoch nicht.

Die Studentenbewegung übernimmt die Verantwortung für einen Staat, dessen Institutionen nach Ansicht zahlreicher Kritiker über Jahre hinweg stark von parteipolitischen Interessen geprägt wurden.

Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören die Stärkung der unabhängigen Justiz, die Bekämpfung von Korruption, die Sicherung der Medienfreiheit und eine Reform der öffentlichen Verwaltung.

Eine zentrale Frage wird sein, wie mit möglichen Rechtsverletzungen und Korruptionsfällen aus der Vergangenheit umgegangen wird. Die Bewegung steht vor der Aufgabe, Verantwortlichkeiten aufzuklären, ohne dabei selbst rechtsstaatliche Prinzipien zu verletzen.

Hinzu kommt, dass eine erfolgreiche Protestbewegung nicht automatisch eine funktionierende Regierung ergibt. Entscheidungen, die bei Demonstrationen große Zustimmung fanden, müssen nun in konkrete Gesetze, Budgets und staatliche Maßnahmen umgesetzt werden.

Auch personelle Fragen sind weiterhin offen. Die Studentenliste hat eine parlamentarische Mehrheit gewonnen, doch die Besetzung wichtiger Regierungsämter und die langfristige politische Ausrichtung müssen erst festgelegt werden.

Außenpolitisch wartet eine besonders komplexe Aufgabe. Serbien ist seit 2012 EU-Beitrittskandidat, unterhält jedoch gleichzeitig enge politische und wirtschaftliche Beziehungen zu Russland und China. Auch die Frage des Kosovo, dessen Unabhängigkeit Belgrad nicht anerkennt, bleibt ein zentraler Konfliktpunkt.

Die Studentenbewegung hatte sich während des Wahlkampfs bewusst auf innenpolitische Reformen konzentriert. Bei außenpolitisch umstrittenen Themen vermied sie teilweise eindeutige Positionierungen, um ihre breite gesellschaftliche Unterstützung nicht zu gefährden.

Als Regierungsmehrheit wird sie diesen Fragen jedoch nicht dauerhaft ausweichen können.

Ein Wahlsieg beendet nicht die politische Spaltung

Trotz der deutlichen Niederlage bleibt Vučićs bisheriges Regierungslager eine bedeutende politische Kraft. Rund 39 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf sein Bündnis.

Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass es während der vergangenen Jahre wiederholt Vorwürfe über politischen Druck auf Beschäftigte im öffentlichen Sektor, Einschüchterung von Wählerinnen und Wählern und organisierte Mobilisierung zugunsten der Regierungspartei gab.

Auch im Umfeld der jüngsten Wahl wurden entsprechende Vorwürfe erhoben. Deshalb lässt sich aus dem Stimmenanteil allein nicht ableiten, wie groß die tatsächlich freiwillige politische Unterstützung für die bisherigen Machthaber ist.

Gleichzeitig wäre es falsch, sämtliche Wähler der SNS ausschließlich als Opfer politischen Drucks zu betrachten. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung unterstützt die nationalkonservative Politik des bisherigen Regierungslagers aus eigener Überzeugung.

Die neue Mehrheit muss daher nicht nur die Erwartungen ihrer Anhänger erfüllen, sondern auch das Vertrauen jener Menschen gewinnen, die sie nicht gewählt haben.

Großes Interesse auch in Österreich

Der politische Umbruch wurde auch in Österreich aufmerksam verfolgt. Hier lebt eine der größten serbischen Gemeinschaften außerhalb Serbiens, und die Entwicklungen im Herkunftsland sind für viele Familien weiterhin von großer Bedeutung.

Für die Parlamentswahl registrierten sich österreichweit 10.484 serbische Staatsbürger, darunter rund 7.000 in Wien. Damit lag Österreich bei der Zahl der registrierten Auslandswähler weltweit an dritter Stelle, hinter Deutschland und Bosnien-Herzegowina.

Vor den vier Wiener Wahllokalen bildeten sich am Wahltag lange Warteschlangen. Teilweise mussten Menschen drei bis vier Stunden warten, um ihre Stimme abgeben zu können. Die starke Beteiligung zeigte, wie sehr die politische Entwicklung in Serbien auch die im Ausland lebende Bevölkerung mobilisiert hatte.

Auch österreichische Politikwissenschaftler beschäftigten sich intensiv mit dem Wahlergebnis.

Florian Bieber, Professor für südosteuropäische Geschichte und Politik an der Universität Graz, bezeichnete die Deutlichkeit des Wahlsiegs als überraschend. Seiner Einschätzung zufolge könnte gerade der große Abstand zwischen den beiden Lagern erklären, warum Vučić seine Niederlage so rasch eingestand.

Der Politikwissenschaftler Vedran Džihić vom Österreichischen Institut für Internationale Politik in Wien hob hervor, dass die Studentenbewegung eine neue politische Dynamik geschaffen habe, die von Optimismus, Zusammenhalt und Hoffnung geprägt sei. Gleichzeitig warnte er davor, die bevorstehenden Herausforderungen zu unterschätzen. Eine Wahl zu gewinnen sei wesentlich einfacher, als ein Land zu regieren.

Eine Wahl zu gewinnen ist wesentlich einfacher, als ein Land zu regieren.

Der eigentliche Wandel beginnt erst jetzt

Knapp zwei Jahre nach dem tödlichen Unglück von Novi Sad steht Serbien vor einem politischen Neuanfang. Eine Bewegung, die ursprünglich Aufklärung über den Tod von 16 Menschen forderte, hat einen Machtwechsel erreicht, den viele Beobachter lange für kaum möglich gehalten hatten.

Die Studierenden haben gezeigt, dass gesellschaftlicher Protest auch unter schwierigen politischen Bedingungen Veränderungen bewirken kann. Sie haben Menschen unterschiedlicher Generationen und politischer Überzeugungen mobilisiert und schließlich eine parlamentarische Mehrheit gewonnen.

Doch der eigentliche Erfolg dieser Bewegung wird nicht allein an ihrem Wahlsieg gemessen werden.

Entscheidend wird sein, ob es gelingt, unabhängige Institutionen zu schaffen, politische Verantwortung durchzusetzen und demokratische Regeln dauerhaft zu stärken. Denn der Austausch einer Regierung bedeutet noch nicht automatisch das Ende jener Strukturen, gegen die Menschen jahrelang protestiert haben.

Serbien hat seine bisherige politische Führung abgewählt. Ob damit auch ein grundlegender Wandel der politischen Kultur beginnt, werden erst die kommenden Jahre zeigen.

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